Mit Verspätung begann am Samstag die Partie zwischen Union Lüdinghausen gegen den SV BW Sande. Umso schneller war das Spiel dann auch wieder vorbei.
Die Oberliga-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen haben ihren fünften Sieg in Folge eingefahren. In der heimischen Drei-Burgen-Arena besiegte die Sechs von Suha Yaglioglu am Samstagabend den SV BW Sande glatt mit 3:0 (25:18, 25:14, 25:20). Dabei hatten die Lüdinghauserinnen nachlegen müssen, denn bereits zuvor hatten die Meisterschaftskonkurrenten BW Aasee und VV Schwerte je drei Punkte geholt. „Gar nicht“, antwortete Union-Trainer Yaglioglu nach der eigenen Partie auf die Frage, ob seine Mannschaft deswegen unter Druck gestanden habe. „Wir haben nur darauf geschaut, unsere eigene Aufgabe zu erledigen.“ Und das taten die Schwarz-Roten souverän.
Dominanz im zweiten Satz
Die Gastgeberinnen, die bis auf Marie Faust (verletzt) und Mia Nücklaus (Trainingsrückstand nach Krankheit) komplett waren, leisteten sich nur zwei leine Schwächephasen im ersten und im dritten Satz. Wenn es darauf ankam, waren sie allerdings hellwach, und den zweiten Satz dominierten sie so sehr, dass fast ein Klassenunterschied zu bemerken war. Nach eineinviertel Stunden war das Spiel, das wegen der vorangegangen Fünf-Satz-Partie zwischen Union 2 und Werne verspätet begonnen hatte, auch schon wieder vorbei.
„Das haben wir sehr gut gemacht“, so Yaglioglu. „Wir haben sehr gut aufgeschlagen und hatten einen guten Teamgeist. Dass wir zu Beginn des dritten Satzes etwas unkonzentriert waren, ist nach den beiden ersten klar gewonnen Durchgängen normal.“ Die Schwarz-Roten sind damit weiterhin punktgleich mit Spitzenreiter BW Aasee, mit einem Punkt Vorsprung vor Schwerte.
Union: Bergmann, Braun, Grössing, Kaiser, Neve, Lethaus, Schröder, Schulze-Kökelsum, Voges.
Union 2 verliert unglücklich
Ligakonkurrent Union Lüdinghausen 2 hatte zuvor gegen den TV Werne mit 2:3 verloren (25:23, 23:25, 22:25, 25:18, 13:15). Und hat durch diese Niederlage zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf verpasst, noch dazu gegen einen direkten Konkurrenten.
„Das ist unsere erste Niederlage gegen eine Mannschaft, die hinter uns steht“, sagte Union-Trainer Oliver Freitag, der auf alle drei etatmäßige Mittelblockerinnen (Urlaub, Verletzung, Krankheit) hatte verzichten müssen. „Wir haben keine Lösung gefunden, die über fünf Sätze Bestand gehabt hätte“, ärgerte sich Freitag.
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