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Bautagebuch

 

Wann und an welcher Stelle soll man anfangen, die Entstehungsgeschichte der Leistungssporthalle zu beschreiben? Hier muss sich der Chronist einfach entscheiden. Auf jeden Fall sind die Entwicklungen dieser Sportstätte und die der Union-Abteilung Volleyball nicht voneinander zu trennen.

Im Jahre 2003 wird Union der Titel eines Landesleistungsstützpunktes verliehen, ein wenig später mit dem Zusatz „im besonderen Landesinteresse“.  Das gilt auch für den Landesstützpunkt Badminton und bringt der Stadt Lüdinghausen die Chance für eine Förderung des Landes beim Bau einer Sporthalle, die neben dem Schulsport auch dem Leistungssport gerecht wird.

Frühjahr 2012

Stadt und Verein warten auf die Förderzusage des Landes NRW. Die politische Auseinandersetzung darüber, ob Schulsporthalle oder Leistungssporthalle, nimmt Fahrt auf.

Sommer 2013

Die für den Sport zuständige Ministerin, Frau Ute Schäfer, ist in Lüdinghausen. Keine definitive Zusage über die Landesförderung. Sie macht aber Hoffnung auf eine Entscheidung für die Landesmittel ab 2015

Sommer 2014

Leistungssporthalle am Ende? Die Landesregierung beschließt eine Haushaltssperre für alle freiwilligen Leistungen. Das trifft auch die Förderung der Leistungssporthalle. Doch der Bürgermeister von Lüdinghausen, Herr Richard Borgmann, bleibt optimistisch.

Januar 2015

Sehnlichst erwartet: Staatssekretär, Herr Bernd Neuendorf, überbringt den Zuwendungsbescheid. Das Land NRW bewilligt knapp 3,2 Mio Euro als Förderung für die Leistungssporthalle.

 

 

 

 

 

Herbst 2016

Rodungsmaßnahmen auf dem Gelände der Leistungssporthalle. Die Projektsteuerung sowie der federführende Architekt werden ernannt. Der Bauantrag wird vom Architekt Herr Arno Meyer erstellt.

 

 

 

 

März 2017

Der Bauantrag wird beim Kreis Coesfeld eingereicht. Voraussichtlicher Baubeginn Juni 2017. 2,5 Jahre nach Erhalt des Zuwendungsbescheides.

 

Mai 2017

Noch ist keine Spur von Bautätigkeit auf dem Baugrund. Das Foto eröffnet die Sicht von der Ostwallschule aus.